2007 war „Stadtkirche“ in unserer Pfarrgemeinde Hl. Kreuz ein gemiedenes Wort. Seither hat sich viel getan, und manches hat bei uns seinen Platz gefunden.
Die Vorbereitung auf die Taufe hat als festes Element den Elternabend (1. Mittwoch, 19.00 im Pfarrheim Hl. Kreuz).
Die Jugendgottesdienste Vaya con Dios bringen von Oktober bis zum Frühjahr die Firmbewerberinnen und Firmbewerber der ganzen Stadtkirche zusammen; die meisten Infos für die Firmlinge laufen über diesen Sonntagsgottesdienst (3. Sonntag im Monat, 19.00).
Auch die Vorbereitung auf die Erstkommunion gewinnt mehr und mehr eine gemeinsame Gestalt.
In etwa halbjährlichen Arbeitstreffen von Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäten aller vier Pfarreien mit dem Seelsorgeteam erlangen alle Verantwortlichen einen gemeinsamen Wissensstand, beraten über Wege, die wir gehen wollen, und Ziele, die wir miteinander anstreben.
Was zentral besser geleistet werden kann, bringen wir zusammen, was vor Ort für eine lebendige Gemeinde wichtig ist, sichern wir dort. Das sind vor allem Ansprechpartner (Pfarrsekretärin, Seelsorger), günstige Öffnungszeiten des Pfarrbüros, Gottesdienste und gewachsene und lebendige Traditionen.
Über das Seelsorgeteam der Stadtkirche hinaus haben in den letzten Monaten vor allem die Kirchenverwaltungen intensiv den Kooperationsvertrag beraten – er soll 2011 in Kraft treten. Das wird und will kein Endpunkt sein, sondern ein verbindlicher, gemeinsamer Ausgangspunkt für die Arbeit der kommenden Jahre.
Bewährte Traditionen der verschiedenen Pfarrgemeinden werden weiter bestehen, eine neue gemeinsame Tradition der „Stadtkirche Traunstein“ mag entstehen und Identität stiften und Zugehörigkeit stärken. Die Errichtung der Stadtkirche will nicht Bestehendes abbauen, sondern Raum und Entfaltungsmöglichkeiten schaffen.
Traunstein, Mai 2010 P. Ferdinand Zech C.PP.S., Pfarradministrator