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Der Weg in die Kirche führt vom runden Vorplatz durch die Taufkapelle.



Über dem Taufbecken schwebt der Hl. Geist in der Gestalt einer Taube, beleuchtet von einem runden Fenster mit der Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit. Die beiden Volksheiligen am Eingangstor, Antonius und Judas Thaddäus, sind Werke von Cäcilie Schmidt-Kramny, der Bildhauerin aus der Pfarrei, von der auch die Weihnachtskrippe stammt.

In der Kirche wird der Blick sofort von dem monumentalen Kreuz gefangen. Wer zum ersten Mal die Kirche betritt, erschrickt vielleicht. Dieser Christus macht es dem Betrachter nicht leicht.



Dem Gläubigen aber, der sich mit ihm auseinandersetzt, kommt er als der Auferstandene erhobenen Hauptes entgegen. Er hat das Leid besiegt und schenkt Mut und Hoffnung. Gleichzeitig ist er eine ständige Provokation, seinem Beispiel zu folgen und sich dem Bösen zu wiedersetzen.

Der Tabernakel unter dem Kreuz zeigt ein altes Symbol für die Erlösungstat Christi: Einen Pelikan, der sich selbst für seine hungrigen Jungen opfert, indem er sie mit seinem eigenen Blut füttert.



Vier kniende Engel tragen den Volksaltar.



Vierzehn Kreuzwegsstationen und die Apostel vor der Empore reihen sich in die weite Rotunde des Kirchenraumes ein. Sie beeindrucken durch ihre bewegte Gestik im markanten, gratigen Flachschnittstil. Maria und Josef stellen die Verbindung zum Hochaltar her.



Zum Meditationsraum gelangt man durch den neu errichteten Südeingang der Kirche. Dieser Raum konfrontiert uns mit außergewöhnlichen Farben, Formen und Materialien. Wir werden an die Elemente der Schöpfung Feuer, Wasser, Luft und Erde erinnert. Sie verbinden uns mit dem Urgrund allen Seins, aus dem wir sind und leben. In der Meditation finden wir innere Ruhe und Kraft für den Alltag.



 

 
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